Nachwuchsförderung

Als wissenschaftlicher Nachwuchs gelten die Personen, die am Ende des Studiums einen zur Promotion qualifizierenden Abschluss gemacht haben und nun promovieren oder nach der Promotion eine weitere Qualifizierung als Post-Doc machen. Der wissenschaftliche Nachwuchs ist der "Hauptproduzent" wissenschaftlicher Ergebnisse nicht nur in Deutschland.

Strukturierte Doktorandenförderung ist in aller Munde. Aber wie weit reichen diese Maßnahmen in die Tiefe, wie viele der Doktorandinnen und Doktoranden an den Hochschulen erreichen wir damit?

Neben der strukturierten Ausbildung stehen folgende Hauptaufgaben an den Hochschulen an:

  • Betreuung
    Wie kann die Qualität der Betreuung verbessert werden? Welches Zeitbudget ist für eine gute Betreuung notwendig? Wie kann die Abhängigkeit vom Doktorvater / -mutter gelöst werden?
    Wie können "abrechenbare" Betreuungsvereinbarungen, von denen es einige Beispiele gibt, etabliert werden?
  • Qualitätssicherung
    Welche Kriterien legen fest, wer promovieren darf? Wie achten die Fakultäten auf die Qualität von BetreuerInnen und Betreuten? Wer legt Standards für die Dauer von Promotionen fest?
  • Finanzierung
    Wie wird eine angemessene Finanzierung gesichert, damit das Prinzip "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" mit der Ergänzung "in allen Disziplinen" auch im Bereich des wissenschaftlichen Nachwuchses gültig wird?