Forschungsberichterstattung

Hochschulen müssen unterschiedliche Zielgruppen über verschiedenste Aspekte der der durch sie durchgeführten Forschung informieren. Daten, die für eine Berichterstattung über laufende Forschung erhoben werden, gehen in die Personalstatistik ein (FuE-Personal) und bilden die Basis für ein laufendes Monitoring forschungspolitischer Fragestellungen. Strukturierte Daten zur Forschung bilden auch eine empirische Basis für die hochschulinterne Diskussion um Fragen der einrichtungsübergreifenden strategischen Planung – etwa im Zusammenhang mit Exzellenzprogrammen. Sie können ebenfalls im Rahmen von Bleibeverhandlungen herangezogen werden. Einrichtungsübergreifend tragen entsprechende Daten schließlich dazu bei, einen zunehmend größer werdenden Kreis an Akteuren dabei zu unterstützen, die Forschungsleistungen von Hochschulen vergleichend darzustellen und zu bewerten Forschungsinformationssysteme (FIS) tragen dazu bei, diesen breit gefächerten Anforderungskatalog in strukturierter Form zu bedienen.

Ein FIS ist also ein Organisationswerkzeug, das die Hochschulleitung dabei unterstützt, von internen wie externen Stellen häufig angefragte Daten dezentral zu erheben und zentral verfügbar zu halten. Dabei gilt es insbesondere, den Datenerstellungsaufwand für die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möglichst gering zu halten – etwa indem Mehrfacherhebungen vermieden und Daten dementsprechend in einer Form erhoben und gespeichert werden, die ihre Verwendung für möglichst viele Zwecke erlaubt.

Welche Forschungsinformationssysteme sind auf dem Markt mit welchen Leistungskriterien?

Wie können diese ggfs. mit den in den Hochschulen vorhandenen weiteren Systemen verknüpft werden?